HESH rezensiert Aller Liebe Anfang von Judith Hermann.

 

Dieses Buch hat Sound. Diese gerade einmal 130 Seiten von Frau Hermann. Ganz anders als die Geschichten, in denen Hesh mal eben easy andockt. Reduziert bis auf die Knochen. Kein Steak, keine Lusttropfen. Nicht mal New York City, oder wenigstens Helsinki …

Alles kein Problem, wenn wie hier zu erleben, die Sprache zu Farbe wird. Rostrot, Moosgrün …, Aubergine? Hesh ist bezaubert, aber er hat keinen Schimmer wovon eigentlich, denn er ist farbenblind. Sein Boss kann das aus leidvoller Erfahrung heraus bestätigen …
Textilbranche.
Verkauf.

Schluss damit, hier geht’s um den ersten Roman von Judith Hermann, einer in Deutschland für ihre erfolgreichen Kurzgeschichtenbände von der Literaturkritik hochgelobten, sowie auch genüsslich in der Luft zerfetzten Schriftstellerin.
Beide Extreme gereichen zur Ehre, ignoriert zu werden ist die wahre Hölle.
Frau Hermann hatte mich nach drei Seiten am Haken. Klarheit und Effizienz. Manche haben das einfach, andere müssen darum ringen, wenn sie es so haben wollen. Wie auch immer – das Ergebnis zählt. Und das fühlt sich hier nach harter Arbeit an. Überwacht wird da, ausgesiebt, und wieder und wieder: Weggelassen. Leichtigkeit muss niemand suchen, auf der Habenseite winkt eine Komplexität, welche ohne Verschwurbelung oder selbstverliebter Bilder auskommt. Was übrig bleibt – ist der Beitrag von Judith Hermann, in Zusammenarbeit mit ihrer Protagonistin und zentralen Figur des Romans Stella, zum Thema: Was soll das alles hier?

Dieses Leben.
Mein Leben …, was sich irgendwie nicht wie das richtige anfühlt. Wie komm ich da raus, und/oder, in ein anderes Leben? Aber welches? Und wie soll das gehen? Unhappy sein. Unerfüllt. Und das, auch noch scheinbar ohne jeden Grund, was ein noch mieseres Gefühl zur Folge hat.

Also, muss ein Grund her. Der Grund – heißt Mr. Pfister. Mit dessen Performance wird das Buch eigentlich beworben. Ein psychisch labiler, sehr einsamer Mann, welcher Stella über Wochen belagert. Es wird der Versuch einer Kontaktaufnahme unternommen, was Stella entschieden ablehnt. Danach klingelt der Typ jeden Tag an ihrer Tür, verfluchter Weise immer dann, wenn sie allein zu Hause ist, und bombardiert ihren Briefkasten mit wirren Nachrichten aller Art, wie z.B. Briefen, Kassetten, Videos usw. Gegen Ende dreht der Mann mehr und mehr durch und schreckt nun auch vor Vandalismus und Gewalt nicht zurück. Das Buch erzählt die Geschichte dieser Zuspitzung.

Tut es das? Ein Roman zum Thema Stalking? Ja, unter anderem. Oberflächlich betrachtet, erscheint die ganze Resthandlung wie bloßes Füllwerk: Stella hat ihren Mann im Flugzeug kennengelernt. Einige Seiten weiter gibt es ein Leben in einer Siedlung, in einem Haus. Stella’s Mann Jason ist beruflich viel – oder besser fast immer – unterwegs, daher wird das Leben in diesem Haus hauptsächlich von Stella und ihrer Tochter Ava gelebt, und, zumindest was Stella betrifft, eher irgendwie ausgehalten.
Stella arbeitet in einer Art Altenpflege, wo Sie an manchen Tagen pro Schicht immer nur eine Person bzw. ein altes Ehepaar versorgt. Und diese alten Menschen, die halten Stella gegenüber nicht gerade hinter’m Berg, aber dazu später.
Achso, manchmal ist Jason kurz zu Hause.

Was noch? Genau: Über allem schwebt der Stalker Mr. Pfister, der in einem verfallenen Haus in der selben Siedlung wohnt.

Muss Frau Hermann nicht eigentlich froh sein, dass ihr der Herr Pfister eingefallen, oder vielleicht einer ihrer Bekannten oder Freundinnen irgendwann einmal zugestoßen ist? Weil sonst alles zu dröge wäre? Nein. Stalking ist für Betroffene, und das sind in den meisten Fällen Frauen, der helle Wahnsinn.
Das Buch vermittelt Stella’s Hilflosigkeit in dieser gräßlichen Situation sehr deutlich. Wie Säure in den Eingeweiden.

Wie komme ich dazu zu denken, dass es konsequenter gewesen wäre, diesem Stalker ein eigenes Buch zu widmen, eine in sich abgeschlossene Geschichte vielleicht, und hier besser Stella’s Geschichte etwas ausführlicher zu erzählen? Mit “ausführlich” ist mitnichten die Anzahl von Adjektiven gemeint, dieser knappe, oft auf jegliche Satzzeichen verzichtende Stil kommt manchmal zwar vielleicht etwas kontrolliert daher, aber, und das an dieser Stelle nicht gönnerhaft, sondern aufrichtig bewundernd gemeint – es liest sich grandios.

Mich hat jedenfalls weniger die offensichtliche Tragödie im Magen erwischt, als vielmehr zentral dieses Lebens-un-gefühl, auf welchem Stella das ganze Buch hindurch herumkaut. Ohne sich das ausgesucht zu haben, oder sich etwas darauf einzubilden. Wie sportlich Sie es auch immer nimmt, die inneren Fragen sind mit sich allein, Antworten gibt es keine, wie auch, der Blickwinkel bleibt sich die meiste Zeit über so gottverdammt treu.

Mit der Figur der Stella macht Judith Hermann der von der Externalisierungsgesellschaft geprägten Literatur des Nordwestens nichts weniger als ein exemplarisches Geschenk. 2014. Es ist Zeit für Geschichten wie diese, im Dunkel privater Existenzen mäandern sie schließlich schon seit Ewigkeiten.

Einige der Frauen, die ich in meinem Leben liebte, oder besser, an deren Seite ich mich abstrampelte Sie zu lieben, das waren Stellas.

Es wird die Geschichte einer Frau stellvertretend für viele andere erzählt, nicht im Duktus eines: Beziehungs-, Koch-, Kindererziehungs- und/oder Karriere- respektive Belastbarkeitsratgebers, auch nicht mit Erlebnisberichten von der Mutter-Kind-Kur auf Rügen für die beste Freundin am Smartphone, mit der Frau mal Soziologie studiert hat, so in der Art von:
“Oh, mein Gott, Greta, das ist ja großartig, er ist Arzt?”
‘Was der wohl so im Monat …’ “Äh, Wow! Und, er nimmt auch deine Kleene an, und was? Er will mit dir nach Barcelona ziehen? Der Wahnsinn!!!”

Nein, hier kommt etwas anderes ‘rum, und da stecke ick mir allen Zynismus sonst wohin: Einige Frauen werden sich nach dem Lesen dieses Buches vielleicht etwas weniger allein, weniger kaputt, und zumindest vor sich selbst etwas mehr verstandener fühlen.

Aller Liebe Anfang, you know?

Sich kurz entspannen, neue Kraft tanken zu können, zum Verkraften der harten Tatsache, dass das Leben bis zum Ende ein beschwerlicher Batzen aus Problemen bleiben wird – außer du kraxelst rotzfrech oben ‘rauf, sagst -”Fuck you, Batzen!” -, geniesst für’n kurzen Moment die Aussicht und lässt dich vielleicht mal kurz fallen, aber Vorsicht, nicht einfach nur herab, ins nächste Tal.

Wer schafft das denn?
Du?
Nö.

Anyway, das Buch platzt vor sanft und behutsam erzählten, aber dafür umso stärkeren Bildern:

Jason sagt nichts, und Stella schweigt ein wenig und sagt dann, ich möchte vielleicht gerne im Center an der Kasse sitzen. Ich möchte Kaffee und Croissants verkaufen in diesem kleinen Stand da in der Mitte der Halle. Ich möchte eine Saison lang Erdbeeren pflücken. Eine Ausbildung zur Floristin machen. In der Buchhandlung aushelfen. Im Büro rumsitzen, so wie Paloma. Ich möchte vielleicht Paloma sein?
Stella fällt ein, das es riskant sein könnte, mit Jason über Ideen von einem anderen Leben zu sprechen, einem anderen Beruf. Was soll er dazu sagen? Aber er lacht jetzt, leise, und sagt,
dann mach es doch einfach.
Nicht Paloma sein, aber alles andere – warum machst du’s nicht einfach.
Weil es nicht einfach ist, sagt Stella.
Für mich jedenfalls ist es nicht einfach. Nichts kommt mir einfach vor auf dieser Welt,
außer vielleicht, für Ava das Abendbrot zuzubereiten oder die Betten neu zu beziehen oder das Geschirr ordentlich abzuwaschen.
Jason nickt.”

Oder, da gibt es diese alte Dame, welche von Stella gepflegt wird, eine nach wie vor kampfeslustige mondäne Zwicke namens Esther, und was die vom Stapel lässt, ist nun wirklich unerlässlich für die Gewährleistung einer ausreichenden Sauerstoffzufuhr während der Lektüre des Buches:

Esther: Das ist hier eine tote Ecke. Eine tote Ecke der Welt.
Ich weiß gar nicht mehr was mich hierher verschlagen hat, wie in Hergottsnamen ich mal hierhergekommen bin.

Etwas weiter heisst es:

Stella gießt die beiden Gläser voll. Randvoll, sagt Esther, zögern Sie nicht. Zögern Sie nie! Das ganze Leben ist ein Abgrund, und je weniger Sie sich fürchten, je länger Sie hineinschauen, desto mehr haben Sie davon.

Schließlich das ältere Ehepaar, ebenfalls von Stella gepflegt – Julia und Dermot. Und Dermot, hat auch noch so einiges zu sagen …

Man muss, glaube ich, immer ein Arrangement versuchen, sagt Dermot. Er sagt es, als hätte er schon eine Weile darüber nachgedacht. Zwischen Anteilnahme und Gleichgültigkeit eine Mitte finden. Die Gleichgültigkeit ist sehr wichtig. Ich meine nicht Kälte, ich meine eher Gelassenheit. Vielleicht sollten Sie sich das nicht zu Herzen nehmen? All das geht auch vorüber, so viel kann ich ihnen sagen.

All diese wundervollen Figuren im Buch: Esther und Dermot, bisweilen auch Ava und Jason, und erst recht die beste Freundin Clara …, die machen manchmal Lust auf mehr, ich sag mal, auf – mehr Unvorhersehbares …

Was solls, Frau Hermann merzt in diesem Buch nun einmal alles weg, was nicht absolut zwingend sein muss.
Gut.
Muss ich durch, is nich’ meine Party.
Aber, nur mal so zur Erfrischung, hier ein klitzekleiner Sch(t)uss vor den Bug von Frau Hermann.
Charles Willford hätte ihr zu gebrummt -”Du bist verdammt gut, du mandeläugige Germanin, aber wenn du willst das deine Figuren dich, UND AUCH DIE LESER-INNEN (YARH!!!) hin und wieder überraschen, dann lass Sie doch mal’n Stückchen mehr vom Haken …!”
HMPF.

Spaß beiseite – Stella wird gestalkt.
Das verstört ihre ohnehin zarte Seele, sie fühlt sich, und das zu Recht, übel bedroht.

(Das liest sich zynisch? Isses nich’, bitte check mal deine SMS Missverständnisse mit diversen Sexualpartner-innen aus dem letzten Halbjahr …)

Stella’s innere Panik jedoch, die war schon vorher da. Nun ist sie gar nicht mehr auszuhalten. Im Buch wird es ausführlich beschrieben – eine gewisse Unordnung, das kleine Chaos all der Dinge für die manchmal kein Mensch mehr den Nerv hat, die nun jetzt auch noch aufzuräumen, all die Spuren des Lebens von Stella und Ava, die Anwesenheit der beiden im Haus. Sowie auch – die oft als schmerzlich empfundene Abwesenheit von Jason.

Worauf hingegen fast komplett verzichtet wurde, das sind Personenbeschreibungen. Hey, du bist frei, darfst dir was vorstellen, und aus all den genauestens beschriebenen Bildern, wie es z.B. um die Atmosphäre in diesem Haus so bestellt ist, so einiges über Stella’s inneren Zustand herauslesen.
Aber das, das geht leider nicht, weil, hmm, das steht immer schon da. Denn das Innere wird permanent und tatsächlich erschöpfend von dem Gespann Stella alias Judith hardcore-reflektiert, und lichtgeschwindigkeitsmäßig abgedruckt. Dafür ist dann doch erstaunlich viel Platz in dem kleinen Buch.

Ich meine mit diesem Gestichel, dass das manchmal nervt! Oder vornehm weiblich: Es ist anstrengend.

Na und?
Es geht ja wohl auch zu Herzen, oder nicht?
Touché.
Stella hat 24 Stunden am Tag das zweite, das innere Rechenprogramm laufen, bei allem was sie sonst noch reißt. Es rattert dermaßen in ihrer Rübe, das sie wohl selbst im tiefsten Winter keine dieser so schillernd roten Baskenmützen nötig hätte. Mit vielen ihrer Gedanken wird sie trotzdem ganz und gar nicht warm.

Wer das Buch liest, der weiß Bescheid. Stella’s Umgebung tappt hingegen oft im Dunkeln. In der Kunst mag es so sein, dass ein nicht ausgesprochener Satz quasi nie existiert hat, in der Kunst das Leben zu meistern, kommst du an den eigenen Empfindungen nicht vorbei, ohne nicht auch dich selbst und damit deine Umgebung zu beeinflussen. Völlige Passivität im verbalen Austausch führt nicht wirklich zu Veränderungen, eine Weisheit, die sich meist die Herren der Schöpfung anhören dürfen. Was solls, manchmal liebt sich ein Paar, obwohl beide nicht viel reden. Probleme gibt es trotzdem.

Also öffnet sich Stella im Verlauf der Geschichte. Am Anfang des Buches spricht Sie nur mit ihrer Freundin Clara so vertraut, wie man es sich manchmal auch im Umgang mit ihrem Mann wünscht. Sie befürchtet, bei ihm kämen allzu klare Innenansichten vielleicht nicht an, oder schlimmer noch, er könnte denken, sie hätte einen Treffer. Was ja auch stimmt, aber wer hat den heute nicht?

Überhaupt. Paare. Sollten die einander nicht gut kennen?
Ich-Du-Er-Sie-Es- hat darauf ein Recht, sprach der Specht. Oder doch nicht so einfach? Wen du liebst, den machst du nicht einfach zum seelischen Mülleimer?

Guter Gedanke…

… und Stella’s unglaubliche Stärke. Wie destruktiv sie mit sich selbst auch ins Gericht geht, sie widersteht dem Impuls, unreflektierte Gedanken gegenüber ihrer Umwelt einfach herauszuschleudern. Insofern ist sie wohl eher Stella Stellar (Baureihe 2.0), während ich mich zeitlebens mit dem Vorgängermodell herumstritt …

Egal, ich war beim reflektieren, besser dabei, Stella zu reflektieren… Quatsch, das schafft kein Mann. Beschreiben, das geht.

Stella macht nicht allein vor eventuell problematischen Themen halt, auch sehr schöne Empfindungen behält Sie im Zweifel für sich. So sagt sie ihrem Mann nicht, welche Gesten sie an ihm liebt, aus Furcht, er könne sich ihrer dann allzu bewusst werden, und darüber seine Natürlichkeit verlieren …

Auch: Wie seziert in Stella’s Kopf manchmal die Handlungen, Gedanken und Kommentare ihrer Tochter widerhallen, ist an verstörendem Realitätsinn nicht zu überbieten. Bei aller Liebe Ava gegenüber, ist da oft eine verstörende Distanz.

Mutter sein.

Das wirst du, wenn du einen Mann hast, es ein Heim gibt, du dich nicht prinzipiell gegen Kinder entschieden hast, und, ganz wichtig, wenn der Typ manchmal übers Wochenende auch zu Hause ist. Zumindest einmal…

Und dann, nach der Kindbett-Depri-Woche, was kommt dann?
Frau, also Mensch, bist du zwar von Geburt an, mit der Suche nach deinem Platz im Leben manchmal jedoch noch lange nicht durch …
Aber wen interessiert das noch, wenn das Baby im Nebenzimmer anfängt zu schreien, und nur du im Haus bist?

Es tut weh zu lesen, wie Stella bisweilen abschmiert innerlich, an der unverwundeten Härte der Tochter, ihrer Klarheit, frei von der Leber weg, eins zu eins auf ihre Umgebung zu reagieren. Das hat die Mutter einfach nicht, nie gehabt. Also ist sie auch in Gegenwart des Kindes, oft und wieder einmal, mit sich allein, fühlt sich bisweilen fast verraten, auch wenn sie weiß, dass das Blödsinn ist. Grip hat Stella oft nur in den gemeinsamen Ritualen, dem Bereiten des Abendessens, oder anderen Handgriffen im Haushalt – auf die Bewegung kommt es an, weg vom Tosen im Gehirn, hin zum Gebrauch der eigenen Hand beim Öffnen einer Waschmaschine …

Klar, jeder Idiot weiß, dass Geschirrabwaschen gesund für die Psyche ist. Oder war das Abtrocknen, und in einer Welt voller Geschirrtrockner …?

Jetzt zitiere ich schon munter die Zitate, also langsam Ende hier – das Ende des Buches wird hier wie immer nicht verraten, nur soviel noch:

Wie eingangs erwähnt, in dem Buch sind keinerlei Sujets zu finden, auf die ich gemeinhin abfahre, überhaupt, von all dem worauf ich so stehe im Leben, und vor allem in der Nacht, ist hier zero, null, nix, nada die Rede.

Alles was ich hingegen “schwierig” (auch dieses Wörtchen eine Leihgabe moderner weiblicher Textbeiträge) also, was für mich eine geistige Herausforderung darstellt – das gibt’s hier Sonne satt. Oder besser, grau ohne Ende.

Mich manchmal schwer getan.
Im Vorfeld gierig Ressentiments über Frau Hermann gelesen, drauf und dran gewesen, diese nachzuplappern. Mir irgendwann verstohlen die Dickies hochgezogen, und zur Abwechslung mal ein paar der eigenen Grenzen plattgewalzt.
Während des Lesens waren die zu eng geworden.
Aller Liebe Anfang von Judith Hermann – ist eine Offenbarung.
Ein Meisterwerk? Keine Ahnung.
Ein wichtiges Buch.
Für die Frauen.
Und all jene Männer, die heute Frauen lieben.

Heiko “Hesh” Schramm

Zur kompletten Sendung.

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